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Wanderausstellung "Gesichter der Wismut"

Kuratorinnenführung

Samstag, 3.10.2026, 14:00 -15:00 Uhr

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Rike Schreiber (Gedenkstätte Amthordurchgang Gera) führt in die Sozialgeschichte des Uranbergbaus der DDR ein und beleuchtet Arbeitsbiografien und Wismut-Familien, das Gesundheits- und Ferienwesen sowie die ideologische Einbettung der Sowjetisch-Deutschen Aktiengesellschaft in die Zeit des Kalten Krieges. Auch 36 Jahre nach der Wiedervereinigung werden die Nachwirkungen des DDR-Uranbergbaus und gesellschaftliche Aufarbeitungsprozesse von Zeitzeug:innen und jüngeren Generationen thematisiert.

In vier Themenbereichen widmet sich das Projekt der Geschichte und dem Erbe des Uranbergbaus der Region Ostthüringen.
Zentral sind der Alltag der Beschäftigten der SDAG Wismut im Kontrast zwischen hoher sozialer Integration und strikter Geheimhaltung. Thematisiert wird weiterhin der Einfluss global-politischer Kontexte des Kalten Kriegs auf die Bezirksstadt Gera, sowie die sozialen und ökologischen Folgen der Deutschen Wiedervereinigung für die Region Ostthüringen.
Erstellt wurde die Ausstellung durch die Gedenkstätte Amthordurchgang in Gera als intergenerationales Projekt mit Zeitzeug:innen und Schüler:innen.

Weitere Führungen finden am 23.1.2027 und am 13.3.2027 statt.

Termin/e:

Samstag, 3.10.2026, 14:00 -15:00 Uhr

Kosten / Eintritt:

Kostenfrei

Ort:

LWL-Museum Zeche Nachtigall
Nachtigallstraße 35
58452 Witten