Barrierefreiheit
Infrastruktur und Angebote für Menschen mit Behinderung
Die LWL-Museen für Industriekultur haben sich auf den Weg gemacht, ihre Gebäude und Angebote allen Menschen – ob mit oder ohne Behinderung – zugänglich zu machen. Die Maßnahmen reichen von der Verbesserung der Infrastruktur bis hin zu Bildungsangeboten wie inklusiven Führungen. Hier finden Sie die wichtigsten Informationen.
Rampen, Rollstühle, Wege
Es sind sieben Parkplätze für Menschen mit Behinderung vorhanden. Davon befindet sich einer direkt vor dem Eingang zum Museumsgelände, die anderen sechs auf dem 1,5 km entfernten Parkplatz an der Nachtigallstraße. Davon befinden sich drei an der Einfahrt und drei an der Ausfahrt. Der Parkplatz ist durch seine Asphaltdecke gut begeh- und befahrbar. Ein Gehweg verläuft an der rechten Seite. Die Entfernung vom Parkplatz zum Museum beträgt 1,3 Kilometer. Für die Strecke benötigen Sie etwa 20 Minuten.
Außenwege sind mindestens 150 cm breit. Sie sind jedoch meist schwer begeh- und befahrbar (grobes Kopfsteinpflaster oder Schotter). Stufenlos zugänglich sind das Maschinengebäude (inkl. Infozentrum GeoPark Ruhrgebiet), wobei hier das Obergeschoss nur über eine Treppe zu erreichen ist, das Werkstattgebäude, die „Zeche Eimerweise“ und die Ausstellungen in den Ringöfen. Ausschließlich über Treppen zugänglich sind die Ebene auf den Ringöfen sowie das Kohlenschiff. Alle Durchgänge/Türen sind mindestens 80 cm breit, bis auf die Ausgangstür des Ringofens West (69 cm Breite, Alternative: Eingänge/Rampendurchgänge mit 80 cm Breite). Es gibt keine Karussell - oder Rotationstüren.
Für Besuchende mit Gehbehinderung ist ein Besuch des Bergwerks nicht möglich. Das Kohlenschiff ist nur über zwei hölzerne Laufplanken mit angeschlossener Treppe erreichbar. Für Rollstuhlfahrer:innen ist das Schiff nicht zugänglich.
Die Mitarbeiter:innen des Foyers halten für Sie Wegweiser-Mappen bereit, die einen Rundweg durch die Ausstellungsräumlichkeiten und über das Museumsgelände skizzieren. Es können Rollstühle (spezielle Grubenrollstühle) und Rollatoren ausgeliehen werden. Ein WC für Menschen mit Behinderung befindet sich im Werkstattgebäude.
Die Tagesanlagen der Zeche
Teilnehmende: maximal 20
Dauer: ca. 1 Stunde
Bei dieser Führung erleben Menschen mit Gehbehinderung die Bergbaugeschichte vom Beginn des Tiefbaus bis zu den Kleinzechen der Nachkriegszeit. Das Außengelände ist mit Rollstühlen und Gehhilfen befahrbar.
Informationen und Anmeldung unter Tel. 02302 93664-19 oder über unser Anmeldeformular.
Führungen mit Gebärdendolmetscher
Der LWL bietet in seinen Museen regelmäßig inklusive öffentliche Führungen für hörende und gehörlose Besuchende an. Sie werden von Gebärdendolmetscher:innen begleitet. Die Termine finden Sie unter folgenden Links:
Inklusion
Reisen für Alle
Die Zeche Nachtigall ist im Rahmen der bundesweiten Initiative „Reisen für Alle“ zertifiziert. Die Prüfberichte mit detaillierten Informationen für Menschen mit Gehbehinderung und Rollstuhlfahrer:innen, Menschen mit Hörbehinderung und gehörlose Menschen, Menschen mit Sehbehinderung und blinde Menschen sowie Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen finden Sie unter folgendem Link: