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Aufgrund der Corona-Schutzverordnung ist das Museum vom 2. bis 30. November 2020 geschlossen. Mehr Informationen in der Pressemitteilung des LWL.

Blick auf den Eingangsbereich mit Tor der Zeche Nachtigall

Barrierefreiheit

Infrastruktur und Angebote für Menschen mit Behinderung

Das LWL-Industriemuseum hat sich auf den Weg gemacht, seine Gebäude und Angebote allen Menschen – ob mit oder ohne Behinderung – zugänglich zu machen. Die Maßnahmen reichen von der Verbesserung der Infrastruktur bis hin zu Bildungsangeboten wie inklusiven Führungen. Hier finden Sie die wichtigsten Informationen.

Rampen, Rollstühle, Wege

Es sind sieben Parkplätze für Menschen mit Behinderung vorhanden. Davon befindet sich einer direkt vor dem Eingang zum Museumsgelände, die anderen sechs auf dem 1,5 km entfernten Parkplatz an der Nachtigallstraße. Davon befinden sich drei an der Einfahrt und drei an der Ausfahrt. Der Parkplatz ist durch seine Asphaltdecke gut begeh- und befahrbar. Ein Gehweg verläuft an der rechten Seite. Die Entfernung vom Parkplatz zum Museum beträgt 1,3 Kilometer. Für die Strecke benötigen Sie etwa 20 Minuten.

Außenwege sind mindestens 150 cm breit. Sie sind jedoch meist schwer begeh- und befahrbar (grobes Kopfsteinpflaster oder Schotter). Stufenlos zugänglich sind das Maschinengebäude (inkl. Infozentrum GeoPark Ruhrgebiet), wobei hier das Obergeschoss nur über eine Treppe zu erreichen ist, das Werkstattgebäude, die „Zeche Eimerweise“ und die Ausstellungen in den Ringöfen. Ausschließlich über Treppen zugänglich sind die Ebene auf den Ringöfen sowie das Kohlenschiff. Alle Durchgänge/Türen sind mindestens 80 cm breit, bis auf die Ausgangstür des Ringofens West (69 cm Breite, Alternative: Eingänge/Rampendurchgänge mit 80 cm Breite). Es gibt keine Karussell - oder Rotationstüren.

Für Besucher mit Gehbehinderung ist ein Besuch des Bergwerks nicht möglich. Das Kohlenschiff ist nur über zwei hölzerne Laufplanken mit angeschlossener Treppe erreichbar. Für Rollstuhlfahrer ist das Schiff nicht zugänglich.

Die Mitarbeiter*innen des Foyers halten für Sie Wegweiser-Mappen bereit, die einen Rundweg durch die Ausstellungsräumlichkeiten und über das Museumsgelände skizzieren. Es können Rollstühle (spezielle Grubenrollstühle) und Rollatoren ausgeliehen werden. Ein WC für Menschen mit Behinderung befindet sich im Werkstattgebäude.

Die Tagesanlagen der Zeche

Teilnehmerzahl: maximal 20

Dauer: ca. 1 Stunde

Bei dieser Führung erleben Menschen mit Gehbehinderung die Bergbaugeschichte vom Beginn des Tiefbaus bis zu den Kleinzechen der Nachkriegszeit. Das Außengelände ist mit Rollstühlen und Gehhilfen befahrbar.

Informationen und Anmeldung unter Tel. 02302 93664-19 oder über unser Anmeldeformular.

Führungen mit Gebärdendolmetscher

Der LWL bietet in seinen Museen regelmäßig inklusive öffentliche Führungen für hörende und gehörlose Gäste an. Sie werden von Gebärdendolmetschern begleitet. Die Termine finden Sie unter folgenden Links:

Inklusion

Reisen für Alle

Die Zeche Nachtigall ist im Rahmen der bundesweiten Initiative „Reisen für Alle“ zertifiziert. Die Prüfberichte mit detaillierten Informationen für Menschen mit Gehbehinderung und Rollstuhlfahrer, Menschen mit Hörbehinderung und gehörlose Menschen, Menschen mit Sehbehinderung und blinde Menschen sowie Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen finden Sie unter folgendem Link:

Zu den Prüfberichten (externer Link)

Logo Reisen für Alle

Inklusion beim LWL

Weitere Informationen zum Thema Inklusion beim LWL finden Sie unter folgendem Link:

Richtung Inklusion

Logo Richtung Inklusion